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Der Bodengrund des Terrariums Als Bodengrund eines Agamenterrariums eignet sich fast ausschliesslich Sand, aber nicht jeder ist als Bodengrund geeignet. Er sollte eine trittfeste Unterlage bilden, die auch ein Graben der Tiere ermöglicht, ohne gleich nachzurutschen oder gegrabene Gänge und Höhlen wieder einstürzen zu lassen. Normaler Bausand sollte nicht verwendet werden, da dieser Sand aus scharfkantigen Körnchen besteht. Benötigt wird eine Art, die abgeschliffene Körner besitzt. Als Material kommen folgende in Betracht: 1. Vogelsand: Hier sollte nur Sand verwendet werden, der weitgehend staubfrei ist und eine größer Korngröße besitzt. Bewährt hat sich der sog. Papageiensand. Er ist von gröberer Struktur als normaler Vogelsand, staubt kaum und enthält gemahlene Sepiaschalen, die von den Agamen gern als Nahrungsergänzung aufgenommen werden. Dieser Sand ist etwas teurer als normaler Vogelsand 2. Der Kinderspielsand aus dem Baumarkt. Er ist chemisch vorgereinigt, sein Preis liegt bei ca. 3 € für 20 kg 3. Terrariensand: Er ist wohl der beste, aber auch der teuerste Bodengrund. 5 kg liegen je nach Händler zwischen 4-10 €. Er kann Feuchtigkeit sehr gut speichern, klumpt aber nicht an der Oberfläche, bildet durch Anfeuchten die erforderliche stabile Unterlage und ermöglicht ein Graben von Gängen und Höhlen, die z.B. für die Eiablage wichtig sind. Dieser Sand wird in unterschiedlichen Farben angeboten. Hierdrin liegt auch ein Schwachpunkt, da die preiswerteren Sorten oftmals abfärben. Falls als Bodengrund Kies verwendet wird, sind folgende Punkte zu beachten: 1. Die Korngröße muss so gewählt sein, das die Tiere den Kies nicht verschlucken oder problemlos wieder ausscheiden können. 2. Auf keinen Fall scharfkantigen Kies verwenden, hier hat sich Aquarienkies, der aus abgerundeten Körnchen besteht, bestens bewährt. 3. Ein Teil des Bodens sollte mit Sand bedeckt sein, um den Agamen ein Graben zu ermöglichen. |